Ein Projekt, zehn Schritte
Die Labs sind so geordnet, wie das Projekt gelaufen ist: erst die Fragen und die Rohdaten, dann das Notebook, das daraus Kennzahlen und ein Sternschema macht, dann die Datenbank, auf der Power BI und das Dashboard aufsetzen, zuletzt die Deutung. Jedes Lab erklärt zuerst, wozu der Schritt da ist, zeigt dann die Handgriffe und lässt Sie zuletzt ausprobieren, was Sie gelesen haben. Alle Labs arbeiten mit derselben Fallstudie: zwei Hotels in Portugal, 119.390 Buchungen mit Anreise zwischen Juli 2015 und August 2017, veröffentlicht von Nuno Antonio, Ana de Almeida und Luis Nunes in Data in Brief, Band 22, Februar 2019.
Fallstudie und Vorgehen
Die Datenquelle
Google Colab
Das Notebook Schritt für Schritt
Das Sternschema
Datenbank und Zugang
Kennzahlen
Power BI
Das Dashboard
Vom Befund zur Handlungsempfehlung
Ausprobieren, nicht nachlesen
Eine Datenbank, die wirklich rechnet
PostgreSQL läuft als WebAssembly in Ihrem Browser. Es ist PostgreSQL selbst: dieselben Datentypen, dieselben Fehlermeldungen, dieselben Ergebnisse. Beim Öffnen einer Seite mit SQL-Übungen wird das Sternschema
hotel_bi angelegt und mit allen 119.390 Buchungen geladen – das dauert einige Sekunden, danach
liefert jede Abfrage dieselben Zahlen wie das Dashboard.
Übungen mit sofortiger Rückmeldung
Verständnisfragen, Zuordnungen, Reihenfolgen, Checklisten an der echten Oberfläche, SQL-Abfragen, JSON und zwei Simulatoren: das Feldfenster von Power BI und das Deploy-Formular von Render. Eine SQL-Übung wird am Ergebnis geprüft, nicht am Wortlaut – es gibt mehrere richtige Abfragen.
Dieselben Zahlen wie im Projekt
119.390 Buchungen, 37,0 % storniert, 26,0 Mio. € stornobereinigter Umsatz: Was Sie hier ausrechnen, steht so im Notebook, in der Power-BI-Referenzlösung und im Dashboard. Weicht Ihr Ergebnis ab, liegt es an der Abfrage – nicht an den Daten.
Nachbildungen statt Screenshots
Colab, Power BI, DBeaver und das Dashboard sind als Oberflächen nachgezeichnet, mit Ziffern an den Stellen, auf die es ankommt. Beschriftungen stehen wie im Original; die Erklärung darunter ist deutsch.
Ihr Stand bleibt im Browser
Gelöste Übungen werden lokal vermerkt, damit Sie beim nächsten Besuch sehen, wo Sie stehen. Es gibt keine Anmeldung, keinen Server und keine Auswertung: Der Vermerk liegt in Ihrem Browser und nirgendwo sonst. Zurücksetzen können Sie ihn oben in der Fortschrittskarte.
Deutsch, mit englischen Fachbegriffen
Die Umgebung ist deutsch. Die Fachbegriffe bleiben englisch – Measure, Fact Table, Data Source, Deploy –, weil die Werkzeuge, ihre Dokumentation und die Spaltennamen des Datensatzes englisch sind. Wer die Begriffe kennt, findet die Antwort.
Das Projekt, in dem alles zusammenhängt
Diese Umgebung begleitet das BI-Einstiegsprojekt „Hotel Booking Demand“. Alles, was hier erklärt wird, existiert
wirklich: das Notebook im Repository swrobuts/hotel, die Datenbank
hotel auf einem Server der Hochschule, die Power-BI-Referenzlösung und das
Dashboard. Die Labs zeigen die Handgriffe; die Vorlesung
liefert den fachlichen Rahmen – Datenmodellierung, Kennzahlen, Interpretation. Wer die Kette einmal selbst
durchlaufen hat, weiß, an welchem Glied es hakt, wenn eine Zahl im Bericht nicht stimmt.
Hinweis zur Werkzeugauswahl. Bei den in dieser Lernumgebung gezeigten Tools handelt es sich um eine Auswahl – diese ist weder als Empfehlung noch als Werbung zu verstehen. Sie folgt dem Projekt und dem Kriterium, dass sich jedes Werkzeug ohne Kosten ausprobieren lässt. Zu jedem gezeigten Werkzeug gibt es Alternativen; die jeweiligen Labs benennen sie. Angaben zu Lizenzen, Preisen und kostenlosen Kontingenten geben den Stand 09/2026 wieder und ändern sich erfahrungsgemäß schneller als Lehrmaterial – prüfen Sie sie vor einer Entscheidung beim Anbieter nach.
Für die Werkzeugkette eines Datenprojekts gibt es das WInf-SP-Lab, für Projekt- und IT-Management das PITM-Lab, für Datenbanken und SQL das DABA-Lab. Sie folgen derselben Formsprache und unterscheiden sich in der Leitfarbe. Das Lab zu Google Colab teilt sich das Hotel-Lab wörtlich mit WInf-SP.
Der Datensatz ist ein veröffentlichter Forschungsdatensatz (Antonio, de Almeida und Nunes 2019, CC BY 4.0). Er enthält keine Namen, Adressen oder Kontaktdaten – Kundennummern und Agenturkennungen sind anonymisiert. Deshalb darf er in einem Notebook bei Google, in einer Datenbank auf einem Server und in einem öffentlichen Repository liegen.
Fehler, veraltete Angaben und Wünsche gern in der Veranstaltung oder per Nachricht. Die Umgebung wird semesterweise fortgeschrieben.